Bilanz: Besucherstärkster Gallimarkt seit vielen Jahren
Das Gallimarkt-Finale hat begonnen. Noch bis 23 Uhr läuft das traditionelle Volksfest in Leer. Bereits am Nachmittag haben die Verantwortlichen aller beteiligter Organisationen (Foto) bei der Lagebesprechung ein vorläufiges und überaus positives Abschlussresümee gezogen.
Marktmeister Michael Meyer und Schausteller-Chef Timo von Halle sprachen von einem „herausragenden Markt“. Von Halle hob hervor, dass es gelungen sei, wieder viel mehr Familien anzulocken als in den Vorjahren. Meyer und von Halle gingen davon aus, dass die Besucherzahl aus dem Vorjahr – 550.000 – im Laufe des Sonntags übertroffen werde. Damit sei der aktuelle Gallimarkt der besucherstärkste seit vielen Jahren. Überragend sei der Auftakt am Mittwoch gewesen, auch der Donnerstag sei sehr stark gewesen, ebenso wie der Sonnabend. Lediglich am Freitag sei die Resonanz wetterbedingt etwas schlechter gewesen.
Bürgermeister Claus-Peter Horst freute sich über die überaus gelungene „Fünfte Jahreszeit“ in Leer, die erneut so viele Menschen in die Ledastadt gelockt habe. Am wichtigsten sei, dass es ein friedlicher Gallimarkt gewesen sei, der an allen fünf Tagen ohne nennenswerte Zwischenfälle blieb. Ein großes Lob hatte Horst für alle engagierten Kräfte, speziell auch die Sicherheitskräfte, parat, die diesen außergewöhnlichen Gallimarkt möglich gemacht hätten.
Überschaubar war nach Polizeiangaben die Anzahl der Straftaten mit 23, darunter 12 Körperverletzungen und vier Beleidigungen. Das seien weniger als fünf Straftaten pro Tag – ein „verschwindend geringer Wert“ im Bezug auf die Besucherzahlen. Das DRK berichtete von 112 Besuchern, die auf dem Markt in Behandlung gewesen seien. Das seien weniger als im Vorjahr gewesen. Die Anzahl derjenigen, die ins Krankenhaus befördert werden mussten, lag im einstelligen Bereich.
Vertreterinnen und Vertreter der Sicherheitskräfte bei der Abschlusskonferenz zum Gallimarkt 2026
Thema Falschparken: Insgesamt sind 350 Verwarnungen ausgesprochen worden. 25 Fahrzeuge seien abgeschleppt worden, deutlich weniger als in den Vorjahren. Die genaue Anzahl der Wildpinkler war noch nicht bekannt. Es sei aber so, dass es weniger seien als im Vorjahr (damals: rund 70).
18.10.2026